Freitag, 28. November 2014

Waren Sie wieder in Eile?

Viele Escort Bucher haben wenig Zeit. Das liegt wohl daran, dass Escort häufig auf Reisen gebucht wird. Und daran, dass viele Kunden beruflich stark eingespannt sind. Und daran, dass sowieso niemand Zeit hat.

eile

Nicht schlimm. Wir wissen das und berücksichtigen diese Tatsache, wenn wir Ihre Anfrage bearbeiten. Das heißt, wir erwarten nicht, dass Anfragen rhetorisch ausgefeilt oder übermäßig detailreich sind. Auch über eine fehlende Anrede oder Abschiedsformel sowie orthographische Fehler jedweder Art blicken wir großzügig hinweg und behalten uns auch das Recht vor, selbst dann und wann besagte Nachlässigkeiten zu begehen.

Wie gesagt: Wir haben alle zu wenig Zeit.

Um ein Escort Date zu organisieren – das heißt: Zwei Menschen zusammenzuführen - braucht es nicht übermäßig viele Informationen. Sechs um genau zu sein, wie man auch unserem Buchungsformular entnehmen kann:

  1. Welche Dame

  2. Wann

  3. Wo

  4. Wie lange

  5. Outfit

  6. Kontaktmöglichkeit

Das ist das absolute Grundgerüst, das im fortgeschrittenen Stadium noch um weitere Wünsche sowie gerne auch eine kleine Beschreibung Ihrer Person ergänzt werden kann. Eigentlich sehr überschaubar und nur minimal komplizierter als die 5Ws, die wir in der Schule für den Fall eines Notrufs gelernt haben (Falls Sie eine kleine Auffrischung benötigen:

  1. Wer meldet das Ereignis?

  2. Wo ist es passiert?

  3. Was ist passiert?

  4. Wieviele Verletzte?

  5. Warten auf Rückfragen

http://bit.ly/1vud5Ce Gern geschehen, wir von Krypton Escort fühlen uns ohnehin ständig als Lebensretter)

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Leider sind einige Zeitgenossen offenbar so sehr in Zeitnot, dass es nicht einmal ausreicht, uns die fundamentalsten Informationen mitzuteilen.

Hier drei Beispiele für Emailanfragen, die wir sehr ähnlich regelmäßig erhalten:

Beispiel 1

„Morgen abend?“ (man hört häufiger Klagen über die modernen Zweizeiler. In dem Fall hat es nur für zwei Wörter gereicht....)

→ Wen möchten Sie wo treffen? Um welche Uhrzeit genau? Wielange möchten Sie die Dame treffen? Würde es Ihnen etwas ausmachen, einen Satz zu Ihrer Person zu sagen (da wir aus den zwei Wörtern leider nicht viel ableiten konnten)

Beispiel 2

How about Luisa?

→ Thanks for your request. When and where would you like to meet Luisa? (Bei Anfragen von internationalen Kunden hat es sich bewährt, nicht gleich alle Informationen auf einmal abzufragen. Häufig wird nur die erste Frage beantwortet und die anderen zunächst unbeantwortet gelassen. Daher kommt in diesem Fall die Krypton-Häppchen-Taktik zur Anwendung: Eine Frage pro Email, bis alle Infos beisammen sind...)

Beispiel 3

Ich möchte Luisa treffen.

Achtung! Übung für alle Freunde von Minimalst-Anfragen: Welche Fragen müssen diesem Herren gestellt werden, um ein reibungsloses Treffen mit Luisa planen zu können?

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Nun könnte die Frage aufkommen: Warum überhaupt solche Anfragen beantworten? Verdient jemand, dass man Zeit und Energie in ihn steckt, wenn er selbst nicht bereit ist, selbige zu investieren und eine ordentliche Email zu schreiben?

Ja, es lohnt sich. Nicht selten stecken hinter den anfangs besonders wortkargen Kunden interessante Persönlichkeiten, die in einer freien Minute (oder einer freien halben Minute) ihren Einzeiler rausgeschickt haben und später ausführlich und präzise geworden sind.

Trotzdem: Zeit sparen Sie sich nicht mit dieser Methode. Am Ende brauchen wir sowieso alle Informationen und am effizientesten ist es für alle Seiten ist es, wenn Sie uns diese bereits beim Erstkontakt mitteilen.

Darum, liebe Reisende, Unternehmer, Manager, Künstler und sonstige Escort Bucher in Zeitnot: Investieren Sie am Anfang die drei Minuten mehr. Unterm Strich sparen wir alle Zeit dabei.

PS: Wenn wir Sie schon dahin gebracht haben, nehmen Sie sich doch noch einmal drei Minuten nach dem Date für ein Feedback.

Donnerstag, 20. November 2014

Sind Begleitagenturen nur verlogene Euphemismenerfinder?

Vor einigen Wochen haben wir in einer Berliner Zeitung nach neuen Damen gesucht. Das Inserat - aus dem Gedächtnis zitiert - lautete:

Studentin als Begleitdame gesucht. Professionelle und freundliche Zusammenarbeit, attraktive Honorare, Kontakt:...

(wir waren auf 150 Zeichen begrenzt).

Neben einer guten und einigen weniger guten Bewerbungen erhielten wir auch eine Email von einer jungen Frau – nennen wir sie Anna - die in etwas spitzem Ton darauf hinwies, dass Krypton Escort doch wohl keine Begleitagentur sondern ein Escort Service sei und wir doch daher bitte in der nächsten Anzeige das Wort Escort- statt Begleitdame verwenden sollten. Alles andere sei „verharmlosend“.

Hat Anna recht? Verschleiern wir Agenturen unsere wahre Intention hinter Euphemismen? Begleitagenturen

Lassen Sie uns die Frage noch weiter präzisieren:

  1. Was ist der Unterschied zwischen einer Begleitagentur und einer Escortagentur?

  2. Was ist die Intention bzw. der Geschäftszweck einer solchen Agentur?

  3. Versuchen Agenturen diesen Geschäftszweck nach außen anders darzustellen als er tatsächlich ist?

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  1. Dieser Punkt sorgt häufig für Verwirrung. Gelegentlich liest man, dass Begleitagenturen Damen ausschließlich zu gesellschaftlichen Anlässen unter Ausschluss von Erotik vermittelt. Wenn Erotik beinhaltet ist, solle man hingegen von Escort sprechen. Diese Argumentation steht auf wackeligen Füßen. Escort leitet sich vom italienischen scorta ab, was Geleit/Geleitschutz/Begleitung bedeutet. Noch heute spricht man gelegentlich von einer Ehreneskorte, um das Gefolge z.B. bei Staatsbesuchen zu beschreiben. Eine Person zu eskortieren bedeutet somit nichts anderes als sie zu begleiten. Escort und Begleitung können daher synonym verwendet werden.

  2. Der Geschäftszweck einer Agentur ist es die Kooperationspartner (bei uns ausschließlich Damen) auf Dates mit interessierten Kunden zu vermitteln. Bei diesen Dates kommt es in der Regel (geschätzt 95% aller Fälle) zu erotischen Handlungen. Eine Escortagentur ist eine Vermittlungsplattform. Mehr dazu in diesem Artikel.

  3. Wikipedia hat eine klare Meinung dazu: Seriöse Agenturen seien auf diesem Markt klar in der Unterzahl. Weiter wird ausgeführt, dass Agenturen nur dann seriös sind, wenn Erotik grundsätzlich ausgeschlossen ist. Wie das freie Wissensportal zu dieser Bewertung kommt, erschließt sich uns nicht. Wikipedia ist eine großartige Einrichtung. Die Qualität der Informationen reicht teilweise an Fachartikel heran. Bei politisch oder gesellschaftlich delikaten Themen fällt es den Autoren leider häufig schwer, den eigenen Standpunkt außen vor zu lassen. Tatsache ist, dass sowohl Krypton Escort als auch jede andere ernstzunehmende Agentur einer Bewerberin zu Beginn klar sagt, dass sie kaum Anfragen kriegen wird, wenn sie kein Interesse an Erotik hat.

Wir geben jeder Bewerberin gleich im telefonischen Erstgespräch einen realistischen Eindruck von den Anforderungen, die an eine Dame gestellt werden. Aber in vielen Fällen ist das nicht einmal nötig. Wenn sich eine Studentin bei unserer Agentur bewirbt, hat sie sich in den allermeisten Fällen umfassend informiert und weiß sehr genau, was sie tut und welche Erwartungen an eine Escortdame gestellt werden.

Wenn Erwartungshaltung und Realität sich decken, führt das zu allseitiger Zufriedenheit, schönen Dates und guten Umsätzen. Wenn Erwartungshaltung und Realität sich nicht decken, hört eine Dame nach kurzer Zeit wieder auf und wir bleiben als Agentur auf unseren nicht unbeträchtlichen Anfangsinvestitionen sitzen – Shooting, Sedcarderstellung, Werbung.

Trotzdem können wir die Annas Kritik nicht vollständig zurückweisen. Viele Zeitungen und Online Portale sehen bestimmte Reizwörter wie z.B. Escort oder Erotik ungern in den Anzeigen. Daher weichen wir hier gezwungenermaßen auf Begriffe aus, gegen die keine Einwände bestehen. Lassen Sie uns das als partielle Zwangseuphemisierung gegenüber dem Anzeigemedium bezeichnen.

Denn so sehr wir Krypton Escort auch als normale Marketingagentur betrachten – die gesellschaftlichen Widerstände gegen unsere Branche werden immer da sein. Aber das ist in Ordnung. Sonst wäre die ganze Sache viel langweiliger...

Samstag, 1. November 2014

Mein Escortleben IV – Gehen, wenn’s am schönsten ist

Escort Joe aus Berlin erzählt, Teil IV. Passend zum letzten Teil ihrer kleinen Serie schreibt Joelle hier über die Flüchtigkeit der Begegnung und den unweigerlichen Abschied.

begleitdame verabschiedung

Escortdamen lieben die verführerische Präsentation, genießen die männliche Aufmerksamkeit und das ist schließlich auch ihr Job. Ich benutze das Wort "Job", obwohl ihr mittlerweile wisst, dass ich von dem beruflichen Charakter dieser Tätigkeit gern Abstand nehme. Aber so ist es wohl. Natürlich kann es auch mal vorkommen, dass man etwas länger zum Warmwerden braucht, aber das ist normal. Wer kann schon vorhersehen, wie es zwischen zwei Menschen läuft? Dann kommt eins zum anderen. Man verbringt einen netten Abend bei einem leckeren Essen und Wein miteinander, lernt sich kennen, lacht und zieht sich schließlich zurück. Alles, wie es sich ergibt. Manchmal herrscht eine so große Harmonie zwischen zwei Menschen, dass man von Grenzen nichts mehr hören will. Und eine Dame, die einem alles gibt, was man sich genau jetzt, genau so wünscht, dabei toll aussieht und Stilgefühl beweist, möchte ein Mann vermutlich öfter sehen. Das ist ein großes Kompliment. Ich hatte bereits Treffen, bei denen mich Herren äußerst süß mit einem Meer aus Kerzen auf dem Zimmer überrascht haben. Dazu gab es meinen Lieblingswein und ein paar Oliven. Wunderbar. Kennt ihr dieses Funkeln in den Augen? Diese aufrichtige Zuneigung? Ich spürte dann, dass ich am liebsten nie wieder losgelassen würde. Nun, ich war dabei, gab und genoss Nähe und tat das, was die Situation vervollständigte. Nach dem Date erhielt ich ein überwältigendes Feedback - und natürlich freute ich mich darüber. Es ist immer wieder schön, zu wissen, dass sich jemand auf einen freut und den Drang nach einem Wiedersehen verpürt.. Aber dann gibt es diese Grenzen. Zwar weiß niemand, wo die Liebe hinfällt, und das ist auch gut so. Jedoch finden die Zusammentreffen im Rahmen des Escorts auf ganz anderen Ebenen statt. Jede Dame möchte ihrem Date gern das geben, was er sich wünscht, doch dazu zählt leider nicht, alles aufzugeben, loszulassen und durchzubrennen. Sorry, werte Herren. Escort ist schließlich eine Belohnung. Wir verwöhnen euch wirklich gern, aber bitte bringt uns nicht in die Situation, einen Heiratsantrag ablehnen zu müssen. Es wäre doch schade um diese prickelnde, verheißungsvolle Stimmung. Alles kann, nichts muss. Ich verstehe die Männer. Das Leben geht manchmal seltsame Wege und ehe man sich versieht, hat es sich in Richtungen ausgebreitet, deren Wege man eigentlich nie gehen wollte. Doch in den meisten Fällen gibt es kein Zurück. Man übernimmt Verantwortung - und das oft nicht nur für sich allein, sondern für eine ganze Familie. Und auch wenn es jeder will, ist es manchmal unmöglich, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Und dann gibt es uns Damen. Mit etwas Vorlauf sind wir gern da, um unerfüllte Wünsche zu realisieren, zuzuhören und uns hinzugeben. Dabei entstehen oft angenehme zwischenmenschliche Ebenen, gute Gespräche und es entwickeln sich Sympathien. Das Sahnehäubchen ist dann, dass wir euch, werte Männer, unseren Körper schenken. Für ein paar Stunden. Nicht mehr und nicht weniger.

Eure Joe

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Dienstag, 21. Oktober 2014

Mein Escortleben II – Undercover unterwegs

Joe erzählt, Teil II. Wie ist es eigentlich für eine Dame, während eines Dates von einem Bekannten gesehen zu werden? Wie lebt es sich mit der Sorge "aufzufliegen"? Lesen Sie hier, was Joelle ("Joe") uns heute zu erzählen hat.

anonym bleiben Das Escortleben birgt so manch heikle Situation. Wie auch ich befürchten viele Damen, erkannt zu werden - ob auf ihrer Sedcard oder während eines Dates. Natürlich beugt eine verantwortungsvolle Agentur solchen Wahrscheinlichkeiten vor und die Damen werden in diskreten Positionen fotografiert. Denn es gibt nichts Unerotischeres, als eine Dame, die sich außerhalb der Dates nicht wohl fühlt, weil sie ständig befürchtet, gleich einen Anruf eines Bekannten zu erhalten, dem da etwas zu Ohren gekommen sei… Aber was wäre nun, wenn ein bekanntes oder gar befreundetes Gesicht auf einmal in einem Restaurant auftaucht, in dem man sich gerade bei einem Glas Wein kennenlernt? Nun, dafür gibt es wahrscheinlich keine Faustregel, jedoch hat sich darüber bestimmt jede Dame schon einmal ihre Gedanken gemacht. Was mich angeht - ich würde mich selbstverständlich verhalten wie immer. Ich muss ja schließlich niemandem Rechenschaft ablegen, mit wem ich etwas trinken oder essen gehe. Gerüchte würde ich selbstbewusst wegschmunzeln. Denn jedes Escort-Treffen ist eine unabhängige Vereinbarung für gemütliche Stunden zu zweit, oder zu dritt, oder, oder, oder. Demnach ist der Gedanke, online erkannt zu werden, für die meisten Damen wahrscheinlich unangenehmer. Denn in unserer Zeit verbreitet sich ja nichts schneller als übers Internet. Was also, wenn mich mein Kleid auf den Bildern, ein Grübchen oder ein Ring verraten? Mh, darüber sollte sich jede Dame vor einem Shooting Gedanken machen. Der Diskretion zuliebe werden Tattoos und prägnante Körpermale wegretuschiert, aber ein Designer-Unikat würde sich da vermutlich mehr im Gedächtnis einbrennen. Alles in allem ist es meiner Meinung nach jedoch recht unwahrscheinlich, erkannt zu werden. Gesichter werden verdeckt fotografiert oder aber mit einem schwarzen Balken präpariert, Körperstellen, die besonders viel über unsere Identität verraten, wegretuschiert und das Kleid eines großen Textilkonzern gibt es öfter. All diese Fakten haben mir letztendlich den letzten Zweifel genommen, dieser Tätigkeit nachzugehen. Escort lebt von größter Diskretion und keine Lady würde sich bereits an einem öffentlichen Ort komplett hingeben. Angst, mit einem stilvollen Mann bei einem guten Essen gesehen zu werden, habe ich daher überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, es würde mich überhaupt nicht stören. Und was hält uns Damen davon ab, dem Herren ein süßes Zeichen zu geben, jetzt lieber gleich auf’s Zimmer gehen zu wollen ;)? Nichts.! Eine Ausnahme stellen natürlich Damen in einer Beziehung dar. Ich persönlich bin davon nicht betroffen, jedoch bestimmt die ein oder andere. Da ist es vermutlich schon schwierig, sich zu erklären, wenn man nur zusammen mit einem anderen Mann gesehen wird. Ohne dass überhaupt Körperkontakt besteht. Für diesen Fall kann ich nur raten, sich genau darüber bewusst zu werden, welchen Stellenwert die Beziehung gerade im Leben einnimmt. Denn, Ladies, ich möchte euch nichts vormachen - schon der kleinste Hinweis auf euer süßes Geheimnis kann euer Beziehungsleben verändern. Womöglich irreparabel. Wenn ihr euch jedoch trotzdem für diese Tätigkeit entscheidet, habt lieber immer eine glaubwürdige Ausrede parat. Ein Kollege einer anderen Niederlassung. Oder ihr seid zufällig an der Bar ins Gespräch gekommen. Ich würde immer dazu raten, sich etwas zu überlegen, das keine Routine erfordert. Die Ausrede, es handele sich bei dem Mann um einen Nachbarn, wäre eher unklug. Und ich bin mir sicher, dass jeder Gentleman für diese missliche Lage Verständnis hat und gerne den Komplizen spielt ;).! Das Leben als Escortdame ist weit mehr als Anfragen abzunicken oder auch abzusagen. Manche Frauen finden darin eine charmante Art der Bestätigung. Und das ist absolut okay. Wenn ich etwas privater werden darf, verrate ich euch, dass es meiner Meinung nach heutzutage kaum noch Gentlemen gibt. Die höflichsten und aufmerksamsten Männer lernte ich über diese Agentur kennen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es oft Herren sind, die einfach gern mal wieder eine Frauen verwöhnen möchten - ob kulinarisch, zärtlich oder auch sexuell. Und diesen Wunsch finde ich wunderbar.

Eure Joe

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Sonntag, 12. Oktober 2014

Mein Escortleben I – Das ist Escort für mich

Eine Agentur lebt von hervorragenden Ladies. Was wäre daher unser Blog, wenn nicht auch einmal eine Dame zu Wort käme? In dieser vierteiligen Reihe erzählt Joelle aus ihrem Leben als Escortdame.

Joe erzaehlt Als ich den Entschluss fasste, als Escortdame zu arbeiten, wusste ich nur annähernd, was auf mich zukommt. Das ist vermutlich normal. Ich bin ein sehr weltoffener Charakter, der gern Neues probiert und sexuell sehr aufgeschlossen ist. Soweit waren das gute Voraussetzungen. Heute glaube ich, dass jede Dame – egal, ob dominant oder zurückhaltend – äußerst anziehend auf Männer wirken kann. Ich gehöre dennoch eher zu den Frauen, die sehr offen umgehen mit allem, was das „Escortleben“ zu bieten hat. Ich rede gern mit den Männern, die ich treffe, lache viel und sehe es als eine Bereicherung meines Erfahrungsschatzes, an dem absolut nichts Verwerfliches ist. Und ich wünschte, es gäbe viel mehr Menschen, die mit dieser Toleranz durch’s Leben gehen. Umso schwieriger ist es für mich, mir gegenüber meinen Freunden und Bekannten nichts anmerken zu lassen. Oft brennt es mir auf der Zunge, in Gesprächen an mehr Offenheit zu appellieren, dass es Menschen gibt, die ihr Leben anders gestalten als andere. Natürlich ist Escort ein heikleres Thema als das Fernsehprogramm oder das Outfit der Freundin. Und genau aus diesem Grund ist es vermutlich besser, seine Nebentätigkeit erst einmal für sich zu behalten. Vielleicht auch für immer. Es sei denn, man hat diesen besonderen Menschen an der Seite, der einen nie für etwas verurteilen würde. Ich habe ihn. Beziehungsweise sie. Ich will diesen Teil meines Lebens konsequent für mich behalten. Es fällt es mir auch nicht mehr schwer, mich daran zu halten. Es ist wie ein zweites Leben, das ich nicht mit meinem anderen Leben in Verbindung bringe. Eine Ausnahme habe ich jedoch gemacht: ich habe meiner besten Freundin davon erzählt, weil sie der vorurteilsfreieste Mensch ist, den es gibt. Sie hörte es sich an einem verregneten Abend bei einem Glas Wein an und war zu keinem Zeitpunkt schockiert darüber, wie ich mir etwas dazu verdiene. Ganz im Gegenteil. Sie fand es interessant und bat mich lediglich, gut auf mich aufzupassen. Ich liebe sie dafür, dass ich vor ihr so sein kann, wie ich wirklich bin: frei von jeglicher Norm. Mein Freigeist lässt mich außerdem Spaß an meinem „Job“ haben. Ich mag es nicht, dieser Tätigkeit einen beruflichen Charakter zu verleihen, denn ist weitaus mehr. Es ist nie gleich, immer individuell und jeder Mann ist besonders. Im Gleichzug versuche ich auch, das Wort „Kunde“ zu vermeiden.  Wir sind Damen und Herren. Frauen und Männer. Es ist schön, seine Bedürfnisse zu kennen. Noch schöner ist es, zu wissen, wie man sie befriedigen kann. Daher stehe ich auch hinter der Entscheidung jedes Mannes, der besondere Stunden mit einer Dame verbringen will. Und ich glaube, das ist das Zweitwichtigste, um gemeinsam eine harmonische Zeit zu verbringen.  Das Wichtigste aber ist es, mit sich selbst und der Escort-Tätigkeit im Reinen zu sein. Es bringt nichts, sich zu verstellen. Ich möchte jedem Mann danken, der mir die Freiheit gibt, beim erotischen Spiel das zu tun, was ich auch sonst machen würde. Denn ist es nichts anderes als eine Vereinbarung. Niemand ist voneinander abhängig, nicht wegen der Zweisamkeit und nicht wegen des Geldes. Das ist Escort.

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Donnerstag, 18. September 2014

The real reason why Germany became world champion

Sex makes you happier, more balanced, and boosts the testosterone levels. Everyone knows the positive effects of the most beautiful thing in the world. But what about the performance of top athletes who have sex before important competitions?

sex and powerLet's have a look at the last major event which most Germans like to remember: The World Cup in Brazil.Some coaches imposed a celibacy on their teams. The players from Mexico, Chile, and Russia for example were not allowed to have any contact with their wives and girlfriends during the entire world cup. Maybe the desire of these players to end their withdrawal and get back to their partners was greater than the desire to win and reach the final?We don´t want to assume this. Nevertheless, it´s a fact that no celibacy was imposed on the four semi-finalists - Germany, Netherlands, Argentina, and Brazil.  For the Dutch and Argentine players, there were no restrictions at all. The Germans were not allowed to have sex on the night before a game. The Brazilians should limit themselves to "normal things" and avoid "acrobatics".

Tolerance beats withdrawal

But why would someone come up with the idea to avoid sex before important competitions?A nice explanation can be found in George Orwell's novel 1984. The regime restricts the "private hours" of the population. A party member explains: "When you make love, you consume energy; afterwards you feel happy and therefore don´t give a damn about your tasks. We can not allow you you feel that way. You should burst with energy all the time!"That sounds logical: Abstain from short-term reward to achieve long-term goals. However, studies show that there is no scientific justification for this. The American scientist Dr. Boone [1] investigated two test groups:
  1. Members of Group A had sex 12 hours before the test
  2. Members of group B abstained
The performance of both groups was measured on the treadmill, including oxygen uptake, heart rate, and blood pressure amplitude.Boone found no differences between the two groups. In 1968, a study showed that men who abstained from sexual activities for six days did not perform better in strength tests than men who did not hold back. [2]Countless other studies confirm:There is no negative correlation between sex and physical performance.But there are positive effects on overall mood, balance, and creativity.Thus even the fastest, strongest, and most succesful athletes in the world do not live in celibacy. Why should any normal person? Literature[1] Boone, Tommy, and S. Gilmore: Effects of Sexual Intercourse on Maximal Aerobic Power, Oxygen Pulse, and Double Product in Male Sedentary Subjects. The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness 35.3 (1995): 214-17.[2] Johnson, R. Warren: Muscular Performance following Coitus. Journal of Sex Research 4.3 (1968): 247-48.

Dienstag, 16. September 2014

Hostessen, Models und andere Nebelkerzen

Neue Bucher haben es nicht leicht. Da haben sie sich endlich entschieden, eine Escort Dame zu treffen. Die Suchmaschine läuft warm. Und dann sowas: Überall ist nicht nur von Escorts, Ladies und Damen, sondern auch Hostessen und Models, manchmal sogar Kurtisanen, Musen, Hetären die Rede...Was soll das denn? Sind Hostessen nicht die Damen, die auf Messen rumlaufen? Und Models sind doch nicht das gleiche wie Begleitdamen?!

Hostess Model 1Hier ein paar Ideen zu den Sprachverirrungen im Escort.

Hostess

Hospes heißt lateinisch der Gast und ist dann über diverse Umwege zu dem modernen Wort Hostess geworden. Hostess heißt also zunächst Gastgeberin. Sie betreut Gäste, nämlich auf Reisen und Großveranstaltungen. Laut Wikipedia müssen Hostessen gut aussehen und sollten Fremdsprachen beherrschen. Die Vermittlung erfolgt über Agenturen. Oha. Das klingt ja wirklich ein wenig nach Escort. Ist es natürlich nicht. Auch wenn sicher so manch attraktive Hostess schon eindeutige Angebote bekommen hat. Oder glauben Sie, dass die beiden Pirelli Damen in dem Wikipedia Artikel nicht ebenso viel Aufmerksamkeit erhalten haben, wie die neueste Pirelli-Reifenmischung?Hostessen müssen sexy sein, um Besucher anzuziehen. So läuft das eben. Der entscheidende Unterschied ist, dass eine Hostess für alle Gäste zuständig ist, während die Tätigkeit eines Escorts sich i.d.R. auf einen Kunden beschränkt und sie diesem Herren näherkommt als das bei Hostessen zumeist der Fall ist...Aber trotzdem – Hostess weckt positive und erotische Assoziationen. Das ist für die kleine Escort Welt Grund genug, den Begriff für eigene Zwecke zu benutzen. Sprache lebt und wir sind nicht mehr in der Schule und müssen uns an die Definitionen aus dem Duden halten.Hostess kann im Englischen übrigens auch Flugbegleiterin heißen. Und seien wir ehrlich – welcher Mann hat noch nie ein Auge auf die Stewardess in der netten Uniform geworfen? Vielleicht ist die synonyme Verwendung von Hostess für Escortdame sogar aus den USA rübergeschwappt. Die Amerikaner sind bei diesem Thema bekanntermaßen noch zurückhaltender als wir Europäer. „I need a hostess tonight“ könnte die wahren Intentionen blumenreich umschreiben.Hostessen haben wahrscheinlich einen weniger spannenden Job als Escort Ladies und gehen mit weniger Trinkgeld nach Hause. Im Gegenzug kann es eine Hostess zu allen Ehren bringen: Eine gewisse Hostess Silvia Sommerlath verdrehte 1972 bei den olympischen Spielen in München dem schwedischen Thronfolger den Kopf. Heute ist sie Königin von Schweden. Ein ähnlicher Karrieresprung ist von einer Escortdame nicht bekannt. Aber Geduld. Wir trauen Escortladies alles zu. Und wer einmal gelernt hat wie man Männer verführt, hat ohnehin ein First Class Ticket nach Überall. 

Models

Sie haben es bestimmt längst gesehen:Models in unserer AgenturJa, wir machen es auch. In unserer Menüführung bezeichnen wir die Damen als Models.Mal schauen, ob das überhaupt richtig ist.Wikipedia sagt: "Als Model bezeichnet man jemanden, dessen Hauptaufgabe der optische Einsatz des eigenen Körpers zum Zwecke der Werbung, Verkaufssteigerung, Vorführung oder Präsentation einer Sache oder Dienstleistung ist."Der optische Einsatz des eigenen Körpers! Das klingt sehr technokratisch. Aber trifft die Realität ganz gut.Models sind einfach der Inbegriff der Schönheit. Hatten Sie auch diesen Angeber in der Klasse, der nicht häufig genug sagen konnte „Meine neue Freundin ist übrigens Model“? (Nur weil sie einmal zu einem Casting eingeladen wurde und wahrscheinlich ohne Honorar zurückgekommen ist...)Fast jede junge Frau will Model sein und fast jeder Mann würde sich gern mit einer Model-Freundin schmücken. Jedenfalls manchmal. Models sind allgegenwärtig und prägen unser Schönheitsideal. Das Wort klingt gleichzeitig sexy und unschuldig. Jeder hat seine eigenen Assoziationen damit und zumeist positive.Übrigens, der Hauptgrund, warum wir in unserer Menüleiste „Models“ stehen haben: Einfachheit. Schauen Sie mal wie sperrig, „Escortdamen“ oder „Studentinnen“ dort aussähe. Diese Wörter sind einfach zu lang und passen nicht gut zwischen „Home“ und „Buchung“. Tiefergehende Überlegungen stecken also nicht dahinter. Wobei wir wahrscheinlich auch sonst an einigen Stellen von Models sprechen, einfach weil die ständige Wiederholung von Escortdame/-lady ziemlich langweilig klingt. Und wir mögen eben keine Langeweile.Was bleibt? Sprachlich korrekt agieren die meisten Agenturen bestimmt nicht. Aber was soll´s. Der große Duden-Preis-für-die-stets-korrekte-Verwendung-von-Fachbegriffen wird in den nächsten Jahren vermutlich ohnehin nicht an einen Escort Service vergeben.